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   IHP-Skizzen zum Thema
       „Autonome Vernetzte Sensorsysteme“ des BMBF zur
       Förderung empfohlen; von 64 eingereichten Skizzen wurden
       13 zur Förderung empfohlen, davon 2 aus dem IHP

 

Das Verbundprojekt FeuerWhere beabsichtigt die Herstellung eines binnen kurzer Zeit marktreifen Systemkonzeptes samt einer mikrosystemtechnologischen Lösung, um künftig

 

1. Den Zustand und die Struktur des Gegenstandes eines Rettungseinsatzes mittels
    mobiler Sensorknoten zu erfassen und zu visualisieren.

2. Den Vitalzustand der im Einsatz befindlichen Rettungskräfte mittels Sensorknoten zu
    erfassen und diese der Einsatzkraft sowie der Einsatzleitung bereitzustellen.

3. Die genaue Position jeder einzelnen Rettungskraft im Gebäude mittels Sensorknoten zu
    erfassen und diese der Einsatzkraft sowie der Einsatzleitung bereitzustellen.

 

Diese Hauptziele werden in erheblichen Maße von dem Zustand der Einsatzumgebung beeinflusst, also der Baumaterialien der Wände oder einem mit Löschschaum angefüllten Raum, welche die Erfassungsfunktion und die Kommunikation der Sensorknoten erheblich beeinflussen können.

Demzufolge gilt es, die mirkosystemtechnische Lösung so auszulegen, dass diese Bedingungen sie entweder nicht beeinflusst oder von ihr fehlerfrei behandelt werden kann.

 

 

Das Projekt RealFlex wird drahtlose Kommunikationskomponenten in die Automatisierungs- und Fertigungstechnik zur Erhöhung der Flexibilität und Senkung der Kosten auf der Basis von Standards einführen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der durch die Applikation geforderte Realzeitanforderung sowie der notwendigen „Quality of Service“. Autonome intelligente Komponenten in einer verteilten Architektur bilden die Grundlage zur Verringerung der Kommunikationsaufwendungen und zur Verbesserung des Echtzeitverhaltens.

 

Aufbauend auf den IEEE802.15.4-Standards soll eine Version des IO-Link-Standards realisiert werden. Die Kompatibilität zu IO-Link wird die Akzeptanz dramatisch erhöhen und insbesondere gegenüber heute benutzten proprietären Lösungen die Interoperabilität zwischen Automatisierungskomponenten verschiedener Hersteller ermöglichen. Darüber hinaus wird eine einfache Einbindung in bestehende Automatisierungsumgebungen durch Aufbau einer Managementumgebung realisiert, wodurch das „Plug and Produce“-Paradigma in besonderer Weise unterstützt wird. Die resultierende Flexibilität sowie die durch die drahtlose Kommunikation verbesserten Möglichkeiten des anlagennahen Condition Monitoring und Asset Management können zu signifikanten Kostenreduktionen führen.

 

Das Konsortium setzt bei der Umsetzung der drahtlosen Kommunikation und den verwendeten Protokollen ganz bewusst auf Ansätze, die sich in der Standardisierung für Automatisierungssysteme befinden wie IO-Link bzw. hierfür aktuell untersucht werden, wie 802.15.4. Hierdurch wird einerseits eine schnellere Umsetzung der Konzepte und andererseits eine höhere Akzeptanz im Markt erreicht.

 

Mehrere Konsortialteilnehmer sind in den relevanten nationalen und internationalen Standardisierungsgremien vertreten, wodurch eine Beeinflussung der Standardisierung durch das Konsortium möglich ist. Es liegt dem Konsortium ein LOI des Innovationsnetzwerks OWL-Maschinenbau e. V. vor, in dem großes Interesse an den Ergebnissen des Projektes bekundet wird. Das Innovationsnetzwerk OWL-Maschinenbau e. V. vertritt über 400 Firmen der Automatisierungsindustrie.

 

Das RealFlex-Konsortium deckt die ganze Kette der Automatisierungswertschöpfung ab. Von der Expertise der Funkkommunikation, dem Know-how der Automatisierungstechnologien, den Sensoren und deren Kommunikationsverhalten bis hin zur Integration in komplexe Automatisierungs- und Fertigungssysteme reicht das Know-how im Konsortium.




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