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Asthma-Anfälle reduzieren: IHP präsentiert Erfindung auf der CeBIT

Die ersten Prototypen:Dr. Steffen Ortmann zeigt die beiden Geräte, wie sie vom IHP im Rahmen des EU-Projekts „myAirCoach“ entwickelt und hergestellt wurden. Links der Sensor für die Umweltparameter, rechts der Adapter für den Inhalator. © IHP 2017

Die ersten Prototypen: Dr. Steffen Ortmann zeigt die beiden Geräte, wie sie vom IHP im Rahmen des EU-Projekts „myAirCoach“ entwickelt und hergestellt wurden. Links der Sensor für die Umweltparameter, rechts der Adapter für den Inhalator.

13.03.2017
Erste Prototypen für das EU-Projekt „myAirCoach“ werden vom 22. bis 24. März in Hannover vorgestellt. Dr. Steffen Ortmann vom IHP wird vor Ort sein.

Das IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) präsentiert sich in diesem Jahr auf der CeBIT vom 22. bis 24. März in Hannover. Im EU-Village wird Dr. Steffen Ortmann erstmals Prototypen vorstellen, die Asthma-Patienten helfen sollen, ihren Inhalator richtig zu bedienen und zeitgleich Umweltparameter festzuhalten, die Asthmaanfälle auslösen können. „Bislang gibt es keine Studie, die diese beiden Punkte umfassend in Kombination miteinander berücksichtigt – es fehlt an aussagekräftigen Zahlen“, berichtet der IHP-Wissenschaftler.

Um jedoch diese verlässlichen Statistiken zu erhalten und zugleich Patienten gezielt Hilfestellungen zu geben, forscht er in einem internationalen Team, bestehend aus zwölf Partnern aus sieben Ländern im Rahmen des Projektes „myAirCoach“. Dieses läuft bereits seit dem vergangenen Jahr und ist auf drei Jahre angelegt. Es wird mit rund 4,5 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert. Zu den Partnern zählen verschiedene Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken, Universitäten und die Europäische Gesellschaft für Allergien und Atmenwegserkankungen (EFA).

„Das IHP ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt und hauptverantwortlich für die mobile Sensorik und die Funkübertragung“, sagt Prof. Dr. Bernd Tillack, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des IHP. So haben die Forscher den Adapter, welcher als Aufsatz für gängige Inhalatoren anwendbar ist, entwickelt und erste Prototypen nach nur rund zwei Jahren gefertigt. Derzeit laufe noch ein Patentantrag.
Auf der CeBIT stellt nun Dr. Steffen Ortmann diese erstmals der Öffentlichkeit vor. Zusammen mit weiteren Teammitgliedern aus Schweden und Griechenland wird der IHP-Wissenschaftler an allen drei Tagen vor Ort sein. Das EU-Village befindet sich in der Konferenzhalle 8.

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.