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GETiT

Graphen Exfoliation – Technologieentwicklung eines industrienahen 2D-Transferprozesses

Zielstellung

Trotz eines hohen Innovationspotentials finden sich für den Endverbraucher derzeit noch wenig kommerzielle Produkte, die Graphen enthalten, auf dem Markt. Den Aussichten stehen massive technische Hürden entgegen, die hauptsächlich darauf basieren, dass die Graphentechnologie und die damit verbundenen Prozessentwicklungen insgesamt noch nicht ausgereift ist.

Im Projekt sollen neue Wege zum Transfer von katalytisch gewachsenem Graphen auf verschiedenen Materialien wie Kupfer, Germanium und Nickel erforscht werden. Hierzu zählen die Verwendung neuartiger Polymere als Schutzschicht während des Transfers sowie neuartige Verfahren zum Abtrennen des Graphens vom Substrat und der Polymerschutzschicht. Ziel ist es, die Beschädigungen und Verunreinigungen des Graphens durch den Transfer zu verringern und so die technologische Nutzung von Graphen insbesondere im Bereich waferbasierter hochleistungsfähiger Halbleitertechnologien entscheidend voranzubringen.

Beitrag des IHP

Das IHP wird im Projekt GETiT Graphen aus unterschiedlichen Substraten (Ge/Ni) mit verschiedenen Oberflächenmodifikationen (strukturiert; OF Behandlungen etc.), sowie Analysemethoden (Ellipsometrie, etc.) zur Verfügung stellen.

Finanzierung

Das Projekt GETiT wird aus Mitteln der Europäischen Union unterstützt (StaF-Richtlinie).

Projektpartner

  • TH Wildau (AG Faservebund & Materialtechniken; AG Photonik, Laser & Plasmatechnologien)

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.