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Erfolg auf führender Konferenz im Bereich Siliziummaterialien und -technologien in Japan

Prof. Dr. Koji Sueoka, Vorsitzender des Organisationskomitees des Forums für Wissenschaft und Technologie von Siliziummaterialien und Dr. Dawid Kot vom IHP (rechts) bei der Preisverleihung in Okayama, Japan. © IHP 2018

13.12.2018
IHP-Wissenschaftler Dr. Dawid Kot mit dem Young Researcher Poster Award ausgezeichnet

Dr. Dawid Kot vom IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik erhielt den Young Researcher Poster Award beim "Forum on the Science and Technology of Silicon Materials 2018" in Okayama, Japan. Er wurde für seine Präsentation der gemeinsamen Publikation mit dem Münchner Unternehmen Siltronic zur Bildung von Komplexen von Gitterfehlstellen mit Sauerstoff bei sehr hohen Temperaturen, die er sowohl experimentell untersucht als auch theoretisch modelliert hat, ausgezeichnet. Siltronic zählt zu den führenden Anbietern von Siliziumwafern weltweit und seit vielen Jahren Kooperationspartner des IHP. Mit dem Preis werden drei Aspekte der Präsentation honoriert: die Publikation selbst, die mündliche Präsentation der Publikation und das Poster zu der Publikation. Die Preisträger wurden von führenden Wissenschaftlern ausgewählt.

 

Dawid Kot arbeitet seit 2007 am IHP und forscht im Bereich Defektkontrolle und Gettern von Siliziummaterialien. In diesem Bereich ist das vom 145. Komitee für die Verarbeitung und Charakterisierung von Kristallen der Japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft (JSPS) organisierte Forum eine der führenden Konferenzen weltweit und bringt internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie junge Forschende zu Siliziummaterialien alle vier Jahre zusammen. Das Gremium entwickelt neue Verarbeitungs- und Charakterisierungstechnologien und bietet Forschenden Foren zur Interaktion, um zu Verbesserungen in Bezug auf das Wachstum von Silizium- und Verbundhalbleiterkristallen und bei Wafertechnologien beizutragen.

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.