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Forschungsfabrik wird sichtbar

Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil und Prof. Dr. Bernd Tillack (v.l.) bei der Enthüllung der Plakette für die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland

09.09.2017
Wissenschaftsstaatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil enthüllt feierlich Emblem der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland anlässlich des Tages der offenen Tür am IHP.

Hoher Besuch am heutigen Samstag im IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) und das aus gutem Grund: Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil enthüllte gemeinsam mit dem wissenschaftlich-technischen Direktor Prof. Dr. Bernd Tillack und dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) Dr. Martin Wilke die Plakette der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD). Im April 2017 gestartet, gehören dem Forschungsverbund die elf Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik und zwei Institute der Leibniz-Gemeinschaft an. Gemeinsam haben sie ein Konzept für eine standortübergreifende Forschungsfabrik für Mikro- und Nanoelektronik erarbeitet, um die Position der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 350 Millionen Euro.
Die Enthüllung erfolgte im Rahmen des alljährlich stattfindenden Tages der offenen Tür am IHP, der mit rund 400 BesucherInnen einen Besucherrekord erlebte. Interessierte nahmen an Führungen, Vorträgen und Mitmachaktionen teil. Die Kleinsten konnten in der Kinderuniversität erste Einblicke in die Welt der Mikroelektronik erlangen oder beim Blick durch die virtuelle Brille auf dem Mars spazieren gehen. Wie auch im vergangenen Jahr wurden alle Aktionen in deutscher und polnischer Sprache durchgeführt, denn die zweitstärkste Gruppe der IHP-Mitarbeiter stellen polnische WissenschaftlerInnen.
Einen weiteren Höhepunkt, der mittlerweile zur Tradition geworden ist, bildete die Preisverleihung des Fördervereins „Freunde des IHP e.V.“, wobei SchülerInnen und Studierende für herausragende Leistungen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet werden. Die Vereinsvorsitzende Anja Bölicke überreichte in diesem Jahr sieben Forschungspreise, darunter drei Sonderpreise gestiftet von der Sparkasse Oder-Spree an Brandenburger SchülerInnen der Klassenstufen 9 bis 12. Drei Nachwuchspreise gestiftet von der Deutschen Bank gingen an Studierende für ihre exzellenten Bachelor- und Masterarbeiten. Den Doktorandenpreis erhielt in diesem Jahr Dr. Lukas Lopacinski, er wurde für die beste Dissertation geehrt, die im vergangenen Jahr am IHP entstanden ist und bekam den Preis von Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil überreicht.

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.