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IHP und Universität Nagoya unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Kooperation zwischen Universität Nagoya (Japan) und IHP gestartet. © IHP/Nagoya University

09.02.2018
Die deutsch-japanische Zusammenarbeit soll die gemeinsame Forschung und den Wissentransfer für beide Seiten fördern

Das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik und die japanische Universität Nagoya haben diese Woche ihre seit einiger Zeit bestehende Kooperation vertraglich bestätigt. Die Vereinbarung sieht vor, dass  neben dem akademischen Austausch von Wissen und Personal gemeinsame Forschungsprojekte angestoßen und weitere Aktivitäten vorangetrieben werden, die im beiderseitigen Interesse stehen. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, die für die Forschung und den Wissenstransfer auf beiden Seiten von großer Bedeutung ist“, so Prof. Dr. Bernd Tillack, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des IHP.
Bereits im vergangenen Jahr lernte die IHP-Doktorandin Viktoria Schlykow bei einem dreimonatigem Studienbesuch das renommierte Institut für Materialien und Systeme für Nachhaltigkeit der Universität Nagoya kennen und war begeistert: „Es war eine spannende Erfahrung, sich mit Experten auf meinem Gebiet auszutauschen und mich somit weiterzubilden.“ Diese Erfahrung können nun bis zu fünf Studenten im Jahr machen.
Die staatliche Universität Nagoya wurde 1871 gegründet und befindet sich in der viertgrößten Stadt Japans, in Nagoya, die über zwei Millionen Einwohner zählt. Seit 1940 besitzt die Universität eine natur- und ingenieurwissenschaftliche Fakultät. Zu den Absolventen der Universität gehören beispielsweise Toshihide Masukawa und Makoto Kobayashi, die 2008 den Nobelpreis für Physik erhielten.

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.