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IHP veranstaltet in diesem Jahr zwei internationale Sommerschulen zu aktuellen Themen der Mikroelektronik

Das IHP veranstaltet erstmals zwei Sommerschulen zu aktuellen Themen der Mikroelektronik. Im Juni eine europäische-lateinameriakanische Sommerschule und im August eine deutsch-italientische Sommerschule. © IHP 2019

02.04.2019
Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler können sich ab sofort für die Veranstaltungen im Juni beziehungsweise August bewerben

Das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik richtet in diesem Jahr erstmals zwei Sommerschulen aus, die sich den Anforderungen für mikroelektronischen Technologien, Schaltungen und Systemen widmen. Vom 10. bis 12. Juni findet die „Biannual European – Latin American Summer School“ kurz BELAS zum Thema „Design, Test und Zuverlässigkeit“ am Institut statt. Im August folgt vom 25. bis 31.08. die gemeinsame Sommerschule von IHP und der Universität Rom Tor Vergata zum Thema „Photonische Technologien für anspruchsvolle Bedingungen und Raumfahrtanwendungen“, die zur Hälfte in Frankfurt (Oder) und Rom stattfindet.

 

Die halbjährlich stattfindende europäisch-lateinamerikanische Sommerschule (BELAS) zu Design, Test und Zuverlässigkeit bietet an drei Tagen Voträge zu elektronischen Schaltungen und Systeme. Die BELAS-Sommerschule wird vom europäischen RESCUE-Projekt zur Förderung wissenschaftlicher Kompetenzen unterstützt und von Prof. Dr. Milos Krstic koordiniert. „Bei der Veranstaltung steht der Erfahrungsaustausch zwischen europäischen und lateinamerikanischen Forschungsgruppen im Fokus, bei dem Themen wie Raumfahrt, automatisiertes Fahren und Schaltkreise für künstliche Intelligenz eine signifikante Rolle spielen“, sagt der IHP-Wissenschaftler. Die Sommerschule richtet sich an Doktoranden sowie Postdocs der Fachrichtungen Informatik und Elektrotechnik. Während eines Doktorandenforum präsentieren die Teilnehmer ihre Forschungsergebnisse. Bewerbungen können bis zum 30. April an belas@ihp-microelectronics.com gerichtet werden.

 

Die fünftägige Sommerschule im August kommt auf Initiative des Joint Lab zwischen IHP und TH Wildau sowie ihrer Partneruniversität Rom Tor Vergata zustande. Im Joint Lab wird an siliziumphotonischen Bauelementen und Technologien geforscht, an der Uni in Rom beschäftigt sich eine Forschergruppe mit verschiedenen Anwendungen. „Die Siliziumphotonik ist eine Schlüsseltechnologie, die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung, Breitbandkommunikation und viele andere zukunftsweisende Anwendungen ermöglicht. Der Einsatz von Siliziumphotonik in hochenergetischen Umgebungen oder der Raumfahrt, stellt allerdings hohe Anforderungen an die Stabilität und Zuverlässigkeit der Komponenten und Module.“, beschreibt Prof. Dr. Andreas Mai  (IHP-Abteilungsleiter und Professor an der TH Wildau) den Hintergrund des gewählten Themas. Ziel der "Deutsch-Italienischen-Sommerschule" ist es, einen Einblick in die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Photonik-Technologien, -Schaltungen und -Systeme zu geben. Darüber hinaus werden neuartige Entwicklungen und Herausforderungen für Technologien unter anspruchsvollen Bedingungen vorgestellt und diskutiert. Die Themen präsentieren Experten aus Wissenschaft und Industrie. Zielgruppe sind Masterstudenten, Doktoranden sowie Postdocs der Fachrichtungen Physik, Materialwissenschaften, Informatik oder Elektrotechnik. Bewerbungen können bis 30. April an summerschool@ihp-microelectronics.com gerichtet werden.

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.