• Start
  • Infocenter print
  • Presseportal print
  • Pressemitteilungen print
  • Artikel

Industrie 4.0 – BTU und IHP eröffnen Joint Lab

Joint Lab IHP/BTU

Joint Lab IHP/BTU

27.04.2015
5. Mai 2015, 14 Uhr: In Cottbus wird das Joint Lab „Dependable Sensor Networks“ eröffnet

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge brauchen hoch-zuverlässige IT-Strukturen als Voraussetzung. Die BTU Cottbus–Senftenberg und das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik schaffen mit der Eröffnung des gemeinsamen Joint Labs „Dependable Sensor Networks“ am Dienstag, 5. Mai 2015, um 14 Uhr die Organisationseinheit, um diese sicheren Netze weiter zu erforschen und ihre Ergebnisse der Industrie zur Verfügung zu stellen. BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach und der Wiss.-Techn. Geschäftsführer des IHP, Prof. Dr. Bernd Tillack, eröffnen das Joint Lab am Zentralcampus in Cottbus. Martin Gorholt, Brandenburger Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur wird ein Grußwort halten.

 

Geleitet wird das Joint Lab durch den IHP- und BTU-Wissenschaftler Prof. Dr. Peter Langendörfer, Lehrstuhl Sicherheit in pervasiven Systemen und Prof. Dr.-Ing. Heinrich-Theodor Vierhaus, Lehrstuhl Technische Informatik der BTU.

„Die Zuverlässigkeit von Anwendungen im Bereich Automatisierungstechnik und ,Internet der Dinge‘ hängt direkt von der Zuverlässigkeit und der IT-Sicherheit ressourcenbeschränkter Systeme ab. Diesen wissenschaftlich und wirtschaftlich kaum zu überschätzenden Themen widmet sich unsere Forschung“, fasst Prof. Dr. Peter Langendörfer zusammen.

 

Prof. Dr.-Ing. Heinrich-Theodor Vierhaus betont: „BTU und IHP arbeiten seit Jahren erfolgreich in der Forschung zusammen. Dabei spielt das IHP in der Kommunikationstechnik eine sehr erfolgreiche Rolle. Mittels der IHP-Kooperation im Joint Lab versprechen wir uns, anspruchsvolle industrienahe Projekte zu akquirieren.“

 

„Die BTU als einzige Technische Universität des Landes Brandenburg ist für das IHP seit Jahren einer der wichtigsten Partner, vor allem wenn es um die Gewinnung von hoch qualifiziertem Nachwuchs geht. Das Joint Lab selbst fungiert als Multiplikator für eine Vernetzung in der Wissenschaftslandschaft. Wir verknüpfen Grundlagenforschung mit angewandter Forschung und finden so schneller innovative Lösungen. Zudem engagieren wir uns für die Ausbildung künftiger Spitzenkräfte. Das macht das Konzept der Joint Labs so erfolgreich“ erläutert Prof. Dr. Bernd Tillack, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des IHP.

 

Aus Sicht der BTU beschreibt Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach das Joint Lab als eine Win-Win-Situation: „Für beide Partner ist dies eine hervorragende Ergänzung und schafft darüber hinaus den Mehrwert für Drittmittelakquise und für die Lehre. Als Universität freuen wir uns über diese Partnerschaft. Sie ist Teil unserer Vernetzungsstrategie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen.“

 

Joint Labs schaffen eine Brücke zwischen der außeruniversitären Forschungseinrichtung IHP und der Ausbildung und Forschung an Universitäten und Hochschulen. Jedes Team arbeitet an spezifischen, zukunftsweisenden Forschungsthemen. Das Konzept wird seit dem Jahr 2000 ständig weiterentwickelt. Das IHP kooperiert in Brandenburg mit der der TH Wildau und der Universität Potsdam sowie mit den Berliner Hochschulen TU und HU. Seit 2014 gibt es internationale Joint Labs mit der TU Poznań und der Sabancı Universität in Istanbul.

 

Zum Joint Lab BTU Cottbus-Senftenberg/IHP:

Das Joint Lab „Dependable Sensor Networks“ ist eine gemeinsame Einrichtung des Instituts für Informatik der BTU Cottbus-Senftenberg und des IHP in Frankfurt (Oder). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen gemeinsam mit Studierenden und übernehmen die Betreuung von Studierenden und Doktoranden. Die Arbeit ist in vier wesentliche wissenschaftliche Themenkomplexe gegliedert:

  • Sensorknoten: Entwicklung in Software (Betriebssysteme Middleware, Protokolle) und Hardware (Prozessordesign, Hardwarebeschleuniger etc.)
  • Sicherheit in Software und Hardware
  • Zuverlässigkeit in Software und Hardware
  • Mikrosystemtechnik und Sensorik

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.