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International IHP „Wolfgang Mehr“ Fellowship Award 2017 an Prof. Dr. Nils Pohl verliehen

Prof. Dr. Dietmar Kissinger, Prof. Dr. Nils Pohl und Prof. Dr. Rolf Kraemer (v.l.)

06.09.2017
Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum erhält Preis für Forschung im Bereich Millimeterwellenradar und Höchstfrequenzsensoren

Prof. Dr. Nils Pohl hat heute am IHP – Leibniz-Institut für Mikroelektronik den „Wolfgang Mehr“ Fellowship Award 2017 für seine Forschung im Bereich der Hochfrequenzelektronik erhalten.  „Es ist mir eine große Ehre und ich schätze die sehr gute wissenschaftliche sowie faire Zusammenarbeit mit dem IHP“, bedankte sich der Wissenschaftler für die Auszeichnung. Er beschäftigt sich mit der Erforschung mehrdimensionaler Radarsysteme in der SiGe Technologie und gab in seinem Vortrag einen Überblick über Schaltungen und Systeme für höchstauflösende Radarsysteme.
Prof. Dr. Nils Pohl studierte Elektrotechnik und Informationstechnik und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum und leitet seit Juni 2016 den Lehrstuhl für Integrierte Systeme (InSys) an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Gleichzeitig ist der gebürtige Aachener Leiter des Teams für Chip Design am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen integrierte Schaltungen zur Frequenzsynthese sowie für die Radartechnik.
Der Fellowship Award wird seit 2016 verliehen und trägt den Namen des ehemaligen wissenschaftlichen Direktors des IHP Prof. Dr. Wolfgang Mehr, der 2015 verstorben ist. Prof. Mehr leitete das Institut von 2002 bis 2014 mit einer zukunftsfähigen Strategie und führte es zu einer international anerkannten, exzellenten Forschungseinrichtung. Eben diese lösungsorientierte Zielstrebigkeit zeichnet die Preisträger des Fellowship Awards aus. „Der Preis wird an besonders aktive Forscher und Wissenschaftler verliehen“, so Prof. Dr. Rolf Kraemer, Leiter der Abteilung Systemdesign am IHP.

 

 

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.