• Start
  • Jobs & Karriere print
  • Wir am IHP print
  • Despoina Petousi

Wir am IHP

Despoina Petousi, M.Eng.

 

Wissenschaftlerin/Doktorandin

Abteilung Technology

Was hat Ihre Studienwahl am meisten beeinflusst? Wo haben Sie studiert?

Meine Eltern sind beide leidenschaftliche Mathematiker, die mich früh an Naturwissenschaften herangeführt haben. So wuchs schon in meiner Kindheit die Begeisterung für die Wissenschaft. Während der Schulzeit gab es dann natürlich auch viele Möglichkeiten, sich damit zu beschäftigen - am meisten faszinierten mich Experimente zur Elektrizität. Für mich war klar, dass ich ein Studium in diesem Bereich anfangen möchte. Ich habe dann ein vielseitiges Fach gesucht, das ich mit "Elektronik und Computer Engineering" an der Aristoteles-Universität Thessaloniki auch gefunden habe. Besonders attraktiv waren für mich die beruflichen Perspektiven, die sich daraus ergeben - sowohl in der Industrie als auch in der Forschung.

 

Warum haben Sie sich für das IHP entschieden?

Nachdem ich mein Studium in meiner Heimat Griechenland abgeschlossen hatte, wollte ich mit dem Schritt ins Ausland meine fachlichen Kenntnisse erweitern, aber auch interkulturelle Erfahrungen sammeln. Nach kurzer Internetrecherche fand ich alles wonach ich suchte am IHP - ein internationales Arbeitsumfeld, ein Institut mit exzellenter Ausstattung und erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Ich bewarb mich, war erfolgreich und wurde nicht enttäuscht! Anfangs waren alle Meetings auf Englisch, denn mit der deutschen Sprache war ich noch nicht so vertraut. Aber das IHP hat mich vom ersten Tag an dabei unterstützt, Deutsch zu lernen. Mittlerweile diskutiere ich auch auf Deutsch mit.

 

Wie würden Sie einen typischen Arbeitstag am IHP beschreiben? Was sind die interessantesten Aspekte Ihrer Arbeit am IHP?

Hauptsächlich beschäftige ich mich mit siliziumphotonischen Modulatoren. Das bedeutet, dass ich Modelle von optischen Modulatoren entwerfe, Bauelemente messtechnisch analysiere und an der Optimierung der Bauelemente arbeite. Nachdem ich die Physik eines Modulators verstanden habe, entwerfe ich verschiedene Chips, die mit Hilfe der photonisch-elektronischen BiCMOS-Technologie des IHP gefertigt werden. Im Anschluss an die Herstellung wird eine elektro-optische Charakterisierung durchgeführt, um zukünftige Designverbesserungen zu ermöglichen. Da ich meine eigenen Chips designen kann, fühle ich mich als produktives und wichtiges Mitglied des ganzen Prozesses. Neben der Arbeit am IHP bin ich auch über das Joint Lab Silicon Photonics mit der TU Berlin verbunden. Ich promoviere dort bei Herrn Prof. Petermann, besuche die Doktorandenseminare und arbeite auch in den dortigen Laboren.

 

Was sind Ihre nächsten Karriereziele?

Zunächst will ich meine Doktorarbeit am IHP erfolgreich beenden. Danach kann ich mir vorstellen, als Post-Doc weiter in meinem Fachgebiet Silizium-Photonics zu forschen. Wohin es mich verschlägt, weiß ich heute noch nicht genau - vielleicht an eine Forschungseinrichtung, Universität in Europa oder den USA. Möglicherweise bleibe ich am IHP?

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.