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IHP-Wissenschaftler zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit ausgezeichnet

Die Preisträger mit Mitgliedern des DGK-Vorstandes (v. l.): Jens Then, Prof. Endrik Wilhelm, Dr.-Ing. Lukasz Lopacinski, Dr. Ralph Bartmuß, Dr. Jacob Kleinow, Anna Dziwetzki, Dr. Marcel Köhler, Dr. Andreas Alexander Bischof, Dr. Michael von Bronk, Dr. Eberhard Alles. © DGK

22.11.2017
Dr. Lukasz Lopacinski mit Preis des Dresdner Gesprächskreises für seine hervorragende Dissertation geehrt

Der Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft e.V. hat am vergangenen Wochenende seine Preise für herausragende Forschungsarbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben und in diesem Rahmen Dr.-Ing. Lukasz Lopacinski vom IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden vier hervorragende Dissertationen mit dem traditionellen Förderpreis ausgezeichnet, die sich mit dem Thema Kommunikation beschäftigen. Neben Dr.-Ing. Lukasz Lopacinski wurden Dr. phil. Andreas Bischof (TU Chemnitz), Dr. phil. Marcel Köhler (TU Dresden) und Dr. Jacob Kleinow (TU Bergakademie Freiberg) geehrt. Der Preis ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen gehört der  Dresdner Gesprächskreis zu den wichtigen gesellschaftlichen Institutionen Sachsens.
Lukasz Lopacinski erhält bereits die zweite Auszeichnung innerhalb kürzester Zeit, erst im Oktober hatte er für seine herausragende Doktorarbeit den Max-Grünebaum-Preis 2017 erhalten. Seine mit dem Prädikat „summa cum laude“ bewertete Dissertation zum Thema „Verbesserung des Durchsatzes und der Zuverlässigkeit von drahtlosen Ultrahochgeschwindigkeitskommunikationen auf data link layer Ebene“ am Fachgebiet Systeme von Prof. Dr.- Ing. Rolf Kraemer entstand im Rahmen des Teilprojekts „End-2-End100“ im DFG-Schwerpunktprogramm „Wireless 100 Gb/s and beyond“. Sie adressiert Verfahren für den Fehlerschutz von drahtlosen Kommunikationsverbindungen mit Datenraten von über 100 Gigabit pro Sekunde. „Dass drahtlose Kommunikation bei extrem hohen Datenraten bisher nicht möglich war, liegt unter anderem an den sehr hohen Fehlerraten, die durch den Übertragungskanal verursacht werden“, so Lopacinski. „Ich habe ein System zur effizienten Fehlerkorrektur entworfen, das nicht nur prinzipiell funktioniert, sondern hinsichtlich der Integrierbarkeit und Energieeffizienz für zukünftige Chip-Generationen hervorragend geeignet ist.“ Seine Ergebnisse konnte er durch Simulationen sowie die Realisierung seines Konzepts nachweisen und so bisherige Referenz-Ergebnisse anderer Forschergruppen signifikant verbessern.
Während seiner dreijährigen Dissertationsphase verfasste Lopacinski als Erstautor zwei Journalbeiträge und neun Konferenzbeiträge. Zudem wurde er mit dem "Young Engineering Award" der Information Security Solutions Europe Conference ausgezeichnet. Mit gerade einmal Anfang 30 hat Lukasz Lopacinski bereits vier Jahre Erfahrung in der Industrie sowie eine herausragende Doktorarbeit vorzuweisen.

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.