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Computer nach dem Vorbild des Gehirns?

Dr. habil. Christian Wenger

Dr. habil. Christian Wenger © IHP 2017

27.10.2017
Dr. habil. Christian Wenger vom IHP gibt am 7. November Auskunft

Etwa eintausend Milliarden Nervenzellen sind im menschlichen Gehirn zu einem Netzwerk verbunden. Bislang ist nur wenig darüber bekannt, wie diese Zellen Informationen verarbeiten, wie sie lernen, wie sie sich erinnern oder sich eigenständig zu neuronalen Netzwerken mit besonderen Aufgaben organisieren. Dabei hat das menschliche Gehirn einiges mit den derzeit leistungsstärksten Computern gemeinsam – größer jedoch sind die Unterschiede, die es sehr erschweren, seine Arbeitsweise zu kopieren. Erste Ansätze, in denen die Funktionen von Neuronen und Synapsen in mikroelektronische Bauelemente übertragen werden, bilden die Grundlage der zukünftigen Forschungsaktivitäten am IHP.
Dr. Christian Wenger, Ansprechpartner für den Bereich Medizintechnik und Biotechnologie am IHP, hält am 7. November um 17 Uhr am IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) einen Vortrag über das komplexe Organ Gehirn und wie man seine Leistungsfähigkeit auf technische Bauelemente übertragen kann.
Zur Person: Dr. habil. Christian Wenger forscht seit 2002 am IHP im Bereich Materialwissenschaften. Er studierte Physik an der Universität Konstanz,  promovierte und habilitierte an der Technischen Universität Dresden.
Der Förderverein "Freunde des IHP e.V." organisiert zweimal im Jahr einen populärwissenschaftlichen Fachvortrag aus dem Themenspektrum des IHP. Die Vorträge werden von renommierten Wissenschaftlern gehalten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist kostenfrei.

 

Über den Förderverein „Freunde des IHP e.V.“:
Der im Jahr 2000 gegründete Verein "Freunde des IHP e.V." fördert und unterstützt das IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) bei der Realisierung seiner ehrgeizigen Ziele auf Basis einer innovativen, weltoffenen und multikulturellen Forschung.
Der Förderverein setzt sich darüber hinaus insbesondere für den Ausbau der Region als Standort für Hochtechnologien besonders für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ein. Zudem spielt die Unterstützung der Ausbildung von jungen Nachwuchsforschern eine wichtige Rolle: Seit 2000 vergibt der Förderverein einen brandenburgweiten Schülerförderpreis und seit 2005 einen bundesweiten Studentenförderpreis für herausragende technisch-naturwissenschaftliche Arbeiten.       
www.ihp-microelectronics.com/friends

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.