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Wie kann Frankfurt (Oder) zur Smart City werden?

Auch in Frankfurt (Oder) können durch Modellprojekte Ansätze für eine Smart City entstehen, die das Leben attraktiver gestalten und somit zum Wachstum beitragen. © Shutterstock

26.10.2017
IHP veranstaltet 7. Brandenburger Sensornetztag gemeinsam mit seinen Partnern, um dieser Frage nachzugehen

Der Begriff Smart City ist in aller Munde, doch was ist das eigentlich - dieser Frage geht das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik auf dem 7. Brandenburger Sensornetztag am 23. November 2017 in den Räumlichkeiten des IHP nach. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden in Vorträgen Möglichkeiten zur Digitalisierung von Diensten und Infrastruktur gezeigt, die Impulse für Frankfurt (Oder) liefern können. Denn auch in Frankfurt (Oder) können durch Modellprojekte Ansätze für eine Smart City entstehen, die das Leben attraktiver gestalten und somit zum Wachstum beitragen. Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke wird in der Begrüßungsrede seine Gedanken zum Thema Smart City vorstellen.
Smart Cities sollen die Lebensqualität der Einwohner verbessern und Beiträge zu einer ökologischen Lebensweise leisten. Durch die Digitalisierung von Diensten und Infrastruktur können dafür Vorgänge optimiert sowie Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß reduziert werden. Ansätze dafür gibt es in vielen Bereichen, die von der Ver- und Entsorgung, über den Verkehr und die Logistik, das Gesundheitswesen bis hin zu E-Governance reichen. Eine wirkliche Smarte City entsteht dann aber erst aus der Verknüpfung der Informationen aus diesen Bereichen. Für die Datenerfassung wird Sensorik benötigt. Drahtlose Kommunikation und schnelle drahtgebundene Internetverbindungen, wie sie jetzt in Frankfurt (Oder) ausgebaut werden, bilden dabei das Rückgrat für den Informationsfluss, um daraus einen Mehrwert durch neue Dienste, zusätzliche Informationsangebote und neue Geschäftsmodelle zu erreichen. Das erfordert ein Zusammenarbeiten unterschiedlichster Disziplinen aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Auf dem Sensornetztag diskutieren und entwickeln das IHP, regionale Firmen, Behörden und andere Beteiligte gemeinsam neue Ideen zu verschwiedenen Themen. In den folgenden Jahren kann der Sensornetztag eine Plattform bieten, um kontinuierlich weitere Ideen zu sammeln, Kooperationspartner für deren Umsetzung zusammenzuführen und den Fortschritt bei begonnenen Projekten zu dokumentieren.
Die Veranstaltung ist öffentlich und für angemeldete Teilnehmer kostenfrei. Die  Anmeldung erfolgt via E-Mail an snt2017@ihp-microelectronics.com.

Das Programm auf einen Blick:

 

14:00 – 15:30 Begrüßung und Eröffnungsvorträge
Dr. Martin Wilke (Oberbürgermeister Frankfurt/Oder)
Prof. Dr. Bernd Tillack (IHP)
Keynote: Wie ist der Weg zu einer Smart City/Smart Region?
Markus Wartha (EDASCA)
Digitalisierungs-/Smart City-Strategie für FF/O
Mario Quast (Wirtschaftsreferent Frankfurt/Oder)
Prof Dr. Peter Langendörfer (IHP)
Prof. Dr. Rolf Kraemer (IHP)
Wie smart kann Frankfurt (Oder) werden?
Torsten Bock (Abteilungsleiter Stadtentwicklung Frankfurt/Oder)

15:30 – 16:00 Kaffeepause

16:00 – 17:45 Impulsvorträge
Smartes Wohnen, smartes Quartier - von der Idee in die Praxis
Prof. Birgit Wilkes (TH Wildau)
Markenzeichen Mobilität: Mit der Schiene in die Zukunft
Nils Jänig (Ramboll)
Larissa Zeichhardt (LAT Funkanlagen-Service)
Neuartige Geschäftsmodelle im Internet der Dinge
Benedict Bender (Uni Potsdam)
Smart-Grid: Das e-balance Projekt
Dr. Krzysztof Piotrowski (IHP)
ICE Gateway zur Vernetzung der Stadt
Ramin Mokhtari (ICE Gateway)

17:45 – 18:20
Aktuelle EU-Förderaufrufe im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik
Dr. Manuel Späth (DLR)

Anschließend Buffet

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.