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Wie smart ist meine Region?

IHP-Wissenschaftler Dr. Krzysztof Piotrowski stellt das Projekt Smart River vor, welches ein Hochwasserschutz- und Wassermanagementsystem für Slubice und Frankfurt (Oder) definieren und umsetzen soll. © IHP 2019

21.11.2019
9. Brandenburger Sensornetztag am IHP gibt Antworten

Das IHP- Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik führt am 5. Dezember 2019 den 9. Brandenburger Sensornetztag zum Thema "Smarte Anwendungen in der Region" durch. An der Veranstaltung werden regionale Firmen, Vertreter von Kommunen, der Wirtschaft und Forschung teilnehmen. Das IHP wird dabei von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), der IHK Ostbrandenburg und dem Regionalen Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt unterstützt.

 

Smarte Anwendungen von heute zeigen die gestiegene Bedeutung der Technik in allen Wirtschaftsbereichen, verbessern die Lebensqualität der Einwohner und leisten Beiträge zu einer ökologischen und sicheren Lebensweise. Durch eine zunehmende Digitalisierung von Diensten und Infrastrukturen können dafür Prozesse optimiert werden. Diese Prozesse finden beispielsweise Anwendung für die Senkung von Überflutungsrisiken oder die Reduktion des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Ansätze dafür gibt es in vielen Bereichen wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Verkehr und Logistik, Gesundheitswesen und nahezu allen anderen Branchen. Heutzutage entsteht eine wirklich „smarte“ City oder Region aber erst dann, wenn aktuelle Daten aus vielen dieser Bereiche miteinander verknüpft werden. Das heißt, die Datenerfassung in Echtzeit benötigt den Ausbau von Sensorik, drahtloser Kommunikation, schneller und drahtgebundener Internetverbindungen und vieles mehr. All diese Schnittstellen bilden das Rückgrat für die Verteilung der gesammelten Daten, die - in einer Cloud zusammengeführt und analysiert – dann einen Mehrwert durch neue Dienste und zusätzliche Informationen liefern sowie zu neuen Geschäftsmodellen führen können. Gleichzeitig erfordert die zunehmende Vernetzung auch ein hohes Maß an Kommunikation und IT-Sicherheit, um den Missbrauch der Daten und Infrastruktur zu verhindern.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und für angemeldete Teilnehmer kostenfrei, es besteht jedoch eine Platzkapazität von 55 Plätzen. Die  Anmeldung erfolgt via E-Mail an snt2019@ihp-microelectronics.com.

 

Agenda:

13:15 – 14:00 Uhr Einlass, Registrierung und Snacks

 

14:00 – 14:10

Begrüßung und Eröffnung

Prof. Dr. Bernd Tillack (IHP), Prof. Dr. Peter Langendörfer (IHP)

 

14:10 – 14:50

Keynote: Lösungen der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) für die Intelligente Stadt der Zukunft

Dr. Dietmar Laß (FMD)

 

14:50 – 15:10

Autonome Binnenschifffahrt auf der Spree-Oder-Wasserstraße

Jürgen Alberding (Alberding GmbH)

 

15:10 – 15:30

Smart River: intelligentes Odergebiet

Dr. Krzysztof Piotrowski (IHP)

 

15:30 – 16:00 Kaffeepause

 

16:00 – 16:20

Glasfaserausbau in Frankfurt (Oder) und Mobilfunkprojekt 5G RE1

Jörg Friedemann (Stadtverwaltung FFO)

 

16:20 – 16:40

Ein Jahr „BLOK O“ in FFO: Erfahrungsbericht und Lektionen für die Zukunft

Tobias Kremkau (Blok O Co-Working)

 

16:40 – 17:00

Zukünftige Makerspace & Co-Working bei Europa-Universität Viadrina

Janine Nuyken (Europa-Universität Viadrina)

 

17:00 – 17:20

Smart Living: Intelligentes Wohnen in Frankfurt (Oder)

Franziska Wegner (Wohnungswirtschaft FFO GmbH)

 

17:20 - 17:40

Parkplatzmanagement am Flughafen

Gideon Reymann (Softpunk GmbH)

 

17:40 - 18:00

Wirtschaftlich und ökologisch optimierte Erzeugeranlagen

Harald Wolf (Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH)

 

18:00 – 19:00

Networking mit Büffet

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.