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Wie trennt man biologische Zellen ohne sie zu berühren?

Prof. Dr. Ronald Pethig von der Universität Edinburgh spricht zum Thema Bioelektronik an der TU Berlin.

06.11.2017
IHP und Partner richten gemeinsamen Workshop Ende November an der TU Berlin aus

Das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik veranstaltet gemeinsam mit der TU Berlin und dem Cluster HealthCapital am 30.  November 2017 einen Workshop zum Thema „Zellseparation zwischen Mikrofluidik und Dielektrophorese“ am Institut für Biotechnologie in Berlin.

Die Trennung und Unterscheidung von Zellen spielt heute eine wichtige Rolle in der Medizin und Biotechnologie. Dort sind z.B. in der Krebsdiagnostik zirkulierende Tumorzellen in einer Blutprobe von normalen Blutzellen zu unterscheiden. So erfolgt die Aufteilung von Zellpopulationen typischerweise durch Fluoreszenztechniken, die schwere Auswirkungen auf die Lebensfähigkeit der Zellen haben können. Dieser Workshop nähert sich dem Thema, indem er die Potenziale von elektrischen Verfahren zur Zellanalyse und -charakterisierung vorstellt.

Renommierte Wissenschaftler der Universität Edinburgh, des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunbiologie sowie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt werden in ihren Vorträgen auf die aktuellen Forschungsergebnisse eingehen. So auch Prof. Dr. Ronald Pethig von der Universität Edingburgh, der Spezialist auf dem Gebiet der Dielektrophorese ist und zu den aktuellen Trends in Wissenschaft und Industrie im Bereich der Anwendbarkeit des Verfahrens spricht. Prof. Pethig ist Doktor der Elektrotechnik und Chemie, außerdem ist er Chefredakteur der Fachzeitschrift IET Nanobiotechnology.  

Der Workshop ist Teil der Vortragsreihe des Joint Lab Bioelektronik. Dieses gemeinsame Labor des IHP und der TU Berlin wurde 2012 etabliert, um Stärken in der gemeinsamen Forschung zu bündeln. Das Fachgebiet der Bioelektronik ist noch eine junge Disziplin, die sich mit der Integration elektrischer Systeme in biologischen Umgebungen befasst sowie die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Materialwelten untersucht. Eine Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, es wird jedoch um Anmeldung über die Website gebeten.

The building and the infrastructure of the IHP were funded by the European Regional Development Fund of the European Union, funds of the Federal Government and also funds of the Federal State of Brandenburg.