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36. Physikolympiade Brandenburg bringt junge Physiktalente ins Forschungsinstitut

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie engagierte Lehrerinnen und Lehrer der 36. Landesolympiade Physik © IHP 2026/Juliane Schlegel

J. Jablonski mit Schülerinnen und Schüler während der Laborführung im Messlabor © IHP 2026/Juliane Schlegel

Frankfurt (Oder). Am IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) fand am 11.06.2026 die Abschlussveranstaltung der 36. Landesolympiade Physik Brandenburg statt – mit Siegerehrung, Laborführungen und einem Vortrag über Wege in die Wissenschaft. Das IHP öffnete damit jungen Physiktalenten aus Brandenburg die Türen zu aktueller Mikroelektronikforschung.

Wer die Technologien der Zukunft gestalten will, braucht Menschen, die früh lernen, genau hinzusehen, Fragen zu stellen und komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Genau diese Fähigkeiten zeigten die Teilnehmenden der diesjährigen Physikolympiade des Landes Brandenburg. Nach anspruchsvollen Wettbewerbsaufgaben am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium fand die feierliche Abschlussveranstaltung am IHP statt. Dort erhielten sie Einblicke in aktuelle Forschungsbereiche und erfuhren, welche Wege das Interesse an der Physik in die Wissenschaft eröffnen kann.

Zum Auftakt begrüßte Nicolas Hübener, Administrativer Geschäftsführer des IHP, die Teilnehmenden, ihre Lehrkräfte sowie die Gäste aus Schule, Wissenschaft und Politik. Einen persönlichen Einblick in wissenschaftliche Laufbahnen gab anschließend Dr. rer. nat. Henriette Tetzner in ihrem Vortrag „Wie wird jemand Wissenschaftler/in?“ Sie zeigte, wie aus Interesse an Naturwissenschaften ein beruflicher Weg in die Forschung entstehen kann. Damit machte sie den Teilnehmenden deutlich: Forschung ist kein fernes Berufsfeld, sondern ein möglicher Weg für Menschen, die verstehen wollen, wie die Welt funktioniert und wie man sie mit Wissen gestalten kann.

Zu Beginn der Preisverleihung würdigte Bürgermeister Claus Junghanns die Leistungen der Gewinnerinnen und Gewinner in seiner Eröffnungsrede. Auch Anna Herfurth, Personalleiterin am IHP, sprach ein einleitendes Grußwort und ermutigte die Teilnehmenden, ihrer Leidenschaft für Physik weiterhin zu folgen.

Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler das IHP aus nächster Nähe erleben. Bei Einblicken in den Reinraum, dem Herzstück des IHP, bei Laborführungen durch das Tester-Labor, das MBE-Labor, das Spektroskopie-Labor, die Messlabore Circuit Design sowie die Antennenmesskammer erhielten sie Eindrücke in zentrale Bereiche der Mikroelektronikforschung. Zwischen hochpräzisen Messplätzen, Halbleitertechnologien und wissenschaftlicher Spezialinfrastruktur wurde sichtbar, welche Rolle Physik in der Entwicklung moderner Kommunikation, Sensorik, Hochfrequenztechnik und zukünftiger Anwendungen spielt.

Bei der Siegerehrung überbrachte Frau Birgit Nix, Referatsleiterin „Weiterführende allgemeinbildende Schulen“, die Glückwünsche des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg an die Preisträgerinnen und Preisträger. Sie betonte, dass die Landesolympiade Physik ein wichtiger Baustein der Begabtenförderung in Brandenburg ist. Zugleich dankte sie den engagierten Lehrkräften, dem BLiS e.V. als Träger der mathematisch-naturwissenschaftlichen Landesolympiaden sowie dem IHP für ihre Unterstützung.

Bildungsminister Gordon Hoffmann: „Physik hat den Ruf, kein einfaches Schulfach zu sein. Aber Physik ist die Wissenschaft der Neugierigen – und das zeigt sich jedes Jahr bei der Physik-Olympiade. Sie fördert echten Forschungsgeist und Mut, eigene Lösungen für knifflige Fragestellungen zu finden. Ich gratuliere allen Siegerinnen und Siegern zu ihren Erfolgen, aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich diesen Herausforderungen gestellt haben. Lasst euch eure Neugier und den Wunsch zu entdecken niemals nehmen!“ 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium und dem IHP schafft seit Jahren den Rahmen für diesen Austausch zwischen Schule und Forschung. Als Gastgeber der Abschlussveranstaltung unterstreicht das IHP sein langjähriges Engagement für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Brandenburg.

Ergebnisse nach Jahrgangsstufen

 

Jahrgangsstufe 7/8 

3. Preis

Mikhail Bedov vom Barnim-Gymnasium Bernau

2. Preis

Arthur Krenz vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

Oliver Lobig vom Hermann-von-Helmholz-Gymnasium Potsdam

1. Preis

Marie Leipe vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

 

Jahrgangsstufe 9 

3. Preis

Paul Eichberger vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

Adrian Magritz vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

Toni Winkler vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

2. Preis

Florian Mansfeld vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)

1. Preis

Raphael Szerement vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus

 

Jahrgangsstufe 10 

3. Preis

Jaron Zielhofer vom Hermann-von-Helmholz-Gymnasium Potsdam

2. Preis

Philip Rex vom Hermann-von-Helmholz-Gymnasium Potsdam

Svea Fürst vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)

1. Preis

Max Oramus vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)

 

Jahrgangsstufe 11/12

2. Preis

Klara Guzenda vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)

1. Preis

Adam Glisic vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)

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